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Wie alles begann
Es war der Stabsarzt im Sanitätsbereich des Sanitätsbataillons 2 in Marburg, Dr. Harald Renner, heute Oberstarzt a. D. und unser Ehrenmitglied. Er veranstaltete im Sanitätsbereich “Tage der offenen Tür”. Zu den Gästen gehörten viele interessierte Schüler, Kindergartenkinder und auch Menschen mit Behinderung. Dr. Renner pflegte den Kontakt zu diesen Menschen.
Bald entwickelte sich eine freundschaftliche Bindung zu den Menschen des Spastikervereins Marburg/Lahn. Ein Jahr später übernahm das Sanitätsbataillon 2 eine Patenschaft für diesen Verein. In der Folgezeit sammelten Dr. Renner und seine Soldaten, unter anderem während Großveranstaltungen, Geld für einen guten Zweck. Auf diese Weise war es möglich, für die Menschen mit Behinderung zu arbeiten und ihnen die dringend notwendige Hilfe zu gewähren.
Als nächsten Schritt folgte die Gründung einer Initiativgruppe Marburg/Lahn. Dr. Renner wurde Brigadearzt in der damaligen Panzerbrigade 6 ” der heutigen Panzerbrigade 14 “Hessischer Löwe. In Gesprächen mit dem damaligen Brigadekommandeur, dem heutigen Brigadegeneral a. D. Karl-Heinz Jörgens, berichtete er von seinen Erlebnissen mit Menschen mit Behinderung. Er regte an, das soziale Engagement, eine Aufgabe der Streitkräfte, auch in der Öffentlichkeit deutlich zu machen. Karl-Heinz Jörgens, heute Ehrenpräsident der “Aktion für behinderte Menschen Hessen” und unser Ehrenmitglied, griff die Ideen von Dr. Renner auf. Im Jahr 1974 fasste er den Entschluss, sich auch im Standort Neustadt-Stadtallendorf der Behinderten anzunehmen.

