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Aktion für behinderte Menschen Waldeck-Frankenberg e. V.


Inhalt:

Der Weg in eine viel versprechende Zukunft

Die Mitgliederversammlung am Dienstag, 17. Februar 2004 in Twistetal – Mühlhausen stand erneut im Zeichen zahlreicher Veränderungen für die zukünftige Vereinsarbeit. So beschlossen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Versammlung die Änderung des Vereinsnamens, die neue Vereinssatzung und wählten für die Amtszeit von vier Jahren einen neuen Vorstand. Seit diesem Tag führt der Verein den Namen Aktion für behinderte Menschen Waldeck-Frankenberg e. V. – in Kurzform AfbM Wa-Fkb e. V.

Gleichzeitig erfolgte die Verlegung des Sitzes von Bad Arolsen in die Kreisstadt Korbach. Im geschäftsführenden Vorstand wurde das Amt Referent für Soziales neu aufgenommen und dem erweiterten Vorstand gehören statt drei neu bis zu fünf Beisitzer an.

Heute hat unser Verein 104 Mitglieder, davon 65 Mitglieder als juristische Personen. Neben dem Landkreis Waldeck-Frankenberg, vertreten durch den Kreisausschuss, sind dieses die Städte, Bad Arolsen, Bad Wildungen, Frankenberg (Eder), Frankenau, Korbach, Lichtenfels, Rosenthal, Volkmarsen, Waldeck, die Gemeinden Allendorf (Eder), Diemelsee, Twistetal, Vöhl und Willingen, staatliche, soziale und kirchliche Einrichtungen, Verbände, Vereine und Gruppen.

Wir erheben keine Mitgliedsbeiträge. Die Mitglieder sollen aber für den Verein eintreten und ihn fördern. Die Unterstützungen, beziehungsweise Hilfen, werden ausschließlich durch Spenden, Sammlungen und Erlösen von Veranstaltungen finanziert.

Unsere Hilfen werden unbürokratisch und wenn erforderlich, unverzüglich gewährt. Wir helfen dort, wo gesetzliche Hilfe nicht möglich ist oder nicht ausreichend oder schnell genug geleistet werden kann.

Die Gewährung unserer Hilfen, Ideell oder in Form von Geld- oder Sachmitteln, erfolgen wenn nötig, in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen für soziale Fragen in der kommunalen Verwaltungen und den freien Wohlfahrtsverbänden.

Wir sind auf die Zusammenarbeit mit den anderen Hilfsorganisationen angewiesen und wollen mit ihnen nicht in Konkurrenz treten.

Nur selten können wir die Öffentlichkeit über unsere Hilfsmaßnahmen informieren, denn Einzelpersonen genießen einen besonderen Schutz.

Die Neufassung des Artikels 3. 3 des Grundgesetzes, “Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden”, und das am 19. Juni 2001 in Kraft getretene Sozialgesetz Buch IX, “Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen”, sind nicht nur für den Vorstand der Aktion für behinderte Menschen Waldeck-Frankenberg e. V., sondern auch für alle Menschen unseres Landes Verpflichtung, damit in den Köpfen, aber auch in den Herzen, die Barrieren für die Menschen mit Behinderung abgebaut und eines Tages sogar beseitigt werden.

Unser Vorstand arbeitet ausschließlich ehrenamtlich und mit einem Minimum an Verwaltungskosten.

Wie es in unserer Satzung steht, verfolgen wir ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnittes “Steuerbegünstigter Zweck” der Abgabenverordnung.

Bis heute hat der Verein durch ehrenamtliche Arbeit behinderten Menschen in vielfältiger Weise engagiert, individuell und schnell geholfen. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises Waldeck-Frankenberg und darüber hinaus haben wir, seit der Gründung unseres Vereins vor über 25 Jahren, den betroffenen Menschen für über 250.000 Euro Hilfe geleistet.
Aktivitäten zur Verbesserung des öffentlichen Bewusstseins und zum Abbau von Vorurteilen gegenüber den Menschen mit Behinderung begleiten alle Maßnahmen unserer Arbeit.

Bei fortschreitenden Sparmaßnahmen im sozialen Bereich wird unsere ehrenamtliche Arbeit eine größere Bedeutung erhalten. Die Lücken im sozialen Netz werden in Zukunft größer. Wir wollen mithelfen diese Lücken zu schließen.

Nur wenn es uns gelingt, Menschen für unsere Idee zu gewinnen, deutlich zu machen, dass wir für und mit Menschen mit Behinderung und anderweitig Hilfsbedürftigen, wie zum Beispiel alten Menschen, arbeiten und jeder gespendete Euro diesen Menschen wirklich zugute kommt, können wir auch in Zukunft die uns selbst gesetzten Ziele erfüllen.